Laufen ist die ideale Möglichkeit, gleichzeitig den Stress abzubauen und die Kondition aufzubauen, und dabei noch das überflüssige Gewicht zu verringern. Für viele ist das Laufen der ideale Sport, und kann sowohl auf Laufbändern zu Hause, als auch in der Fitness oder sogar in der freien Natur getrieben werden. Nicht zuletzt ist das Laufen für alle empfehlenswert und geeignet, mit der Ausnahme für diejenigen, die an chronischen Krankheiten wie zum Beispiel Herz-, Diabetes- oder Gelenkproblemen leiden. Auch diejenigen, die unter Fehlstellung oder -Haltung der Füße leiden, sollten sich zuerst mit einem Sportarzt oder Orthopäden beraten. Bei Übergewicht heißt es ebenfalls Vorsicht, da bei jedem Laufsprung die Gelenke mit bis zu dreifachem Körpergewicht belastet werden. So ist am Anfang das Walken oder Radfahren vielleicht noch sinnvoller, bevor Sie mit dem Laufen so richtig beginnen. Es empfiehlt sich beim Laufen gut gedämpfte Schuhe zu tragen, und es wird empfohlen ab dem 30. Lebensjahr sich auch einem Belastungs-EKG zu unterziehen. Dies gilt auch für diejenigen, die jahrelang sportlich inaktiv waren und jetzt nun wieder intensiv trainieren wollen.

Es heißt bekanntlich: „Gut beschuht ist gut gelaufen.“

So ist es beim Laufen sehr wichtig, gute Laufschuhe zu tragen – vor allem für diejenigen, die konsequent trainieren wollen. Der ideale Laufschuh stützt den Fuß und verhindert somit unnötige und übermäßige Abkippbewegungen. Weiterhin sollte der Schuh nicht zu eng sein und vorne einen Fingerbreit an freiem Platz bieten. Zu enge Schuhe führen nicht nur zu Schmerzen, sondern können auch zum Verlust von Zehennägel oder sogar zu Zehendeformationen führen. Für diejenigen, die noch nie bzw. lange nicht gelaufen haben, sollten vor dem eigentlichen Trainingsbeginn mindestens eine Woche etwa eine halbe Stunde noch flott gehen.

Haben Sie schon mal zu laufen begonnen, da lassen Sie sich möglichst Zeit. Im Sommer laufen Sie am besten morgens oder abends, um so den Kreislauf nicht zu überlasten. Anfänger machen den häufigsten Fehler, dass sie schon am Beginn zu schnell losstürmen. Nicht dass es so keinen Spaß macht, sondern geht einem in 5 Minuten schon die Luft aus, was auch für den Körper nicht gut ist. Nicht zuletzt verliert man so auch schnell die Lust an Bewegung.

Wie oft und wie lang soll ich laufen?

Deshalb ist es am besten bis zu viermal wöchentlich etwa eine halbe Stunde zu trainieren und dabei nicht etwa in Kilometern, sondern viel lieber in gelaufenen Minuten zu denken. Ob man mit dem richtigen Tempo unterwegs ist, kann ein Pulsmesser zusätzlich die Sicherheit geben. Dabei können Sie selbst bestimmen, ob Sie durch das Laufen Ihre Ausdauer trainieren oder vielleicht das Gewicht reduzieren möchten, um so Ihre Laufschnelligkeit richtig optimieren zu können. Für das Laufen allgemein gilt es, dass es mit Freunden viel mehr die Motivation und den Spaßfaktor erhöht. Weiterhin sollten Sie sich vor dem Laufen gut aufwärmen und dehnen, um so das Verletzungsrisiko möglichst zu verringern.

Nehmen Sie möglichst viel Flüssigkeit zu sich und hören Sie sofort auf zu trainieren, sobald Ihnen etwas weh tut. Je besser Sie Ihre eigene Technik entwickeln, desto weniger Kraftaufwand wird Ihnen zum Laufen notwendig sein. Seien Sie einfach gerade ausgerichtet, traben Sie locker und entspannt, und bewegen Sie Ihre Arme und Beine im gleichen Rhythmus. Um Überlastung zu vermeiden, bringen Sie Ihre Hüfte bei jedem Schritt möglichst nach vorne.

Mit dem Laufen anzufangen kostet oft Überwindung. Manchmal ist es einfach langweilig und oft entstehen auch Blasen. Doch gibt es für das Laufen viele Argumente, die von Experten aufgeführt sind. Beispielsweise kommt beim Laufen 70 % der Muskulatur in Bewegung: Die einfachste aller Bewegungsformen belohnt uns dabei mit einem gut trainierten Körper, aber auch andere wünschenswerte und angenehme Nebeneffekte entstehen mit der Zeit. So kräftigt das Laufen nicht nur die Beine, sondern auch den Rücken.